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Peter Holzhausen schreibt: 

Insgesamt wurden mir 52 gelbe Rüden zugeteilt, von denen 46 erschienen. Auffallend, dass wieder eine hohe Anzahl ausländischer Boxerfreunde mit ihren Boxern erschienen sind. Von den 52 gemeldeten Boxern waren 30 im Ausland gezüchtet. Zusammenfassend muss man die hohe Qualität der vorgeführten Hunde loben. Es war kein Vertreter mit Typschwäche dabei; vereinzelt mal ein kurzer Nasenrücken oder ein kräftiger Oberkopf. Aber insgesamt zeigten die vorgeführten Hunde hohe Qualität, was sich auch in den jeweils möglichen Höchstnoten widerspiegelte. 

In der Jüngstenklasse waren zwar 4 Rüden gemeldet, es trat aber nur einer an. Der Rüde hatte einen ausdrucksvollen Kopf, aber das Gebäude zeigte doch noch erhebliche Jugendmängel, so dass er ein „Versprechend“ erhielt.  

In der Jugendklasse waren 4 Rüden gemeldet, aber 2 Rüden mussten in die Junghundklasse umgesetzt werden, so dass nur 2 Vertreter verblieben. Den ersten Platz belegte Frodo The Fifth Element, ein großer rotgelber Rüde mit ausdrucksvollem Kopf und sehr gutem Gebäude. An zweiter Stelle stand dann Eddi v.d. Cutty Sark, ein rotbrauner Rüde mit schlankem, kantigen Kopf und sehr guten Fangproportionen. Das elegante, quadratische Gebäude muss sich noch etwas in der Vorhand festigen. 

Die Junghundklasse, alle durchweg mit der höchsten Wertnote beurteilt, war mit 14 angetretenen Vertretern sehr gut besetzt. An erster Stelle stand Kanto v.d. Morre, ein gut mittelgroßer Rüde mit ausdrucksvollem Rüdenkopf und einem schon fertigen Gebäude mit sehr guten Winkelungen. Dieser Rüde wurde dann auch gelber Jahres-Jugendsieger 2006.  An zweiter Stelle Attaque v. Rusticana, ein fast großer, rotbrauner Rüde mit typvollem Kopf und quadratischem, sehr gut gewinkeltem Gebäude. Leider erschien der Rüde Roque-Santa-Cruz v. German Dream verspätet im Ring, als schon die 4 Rüden für den Ehrenring feststanden. Es zeigte sich ein bestechender Rüde, der mit Sicherheit die Platzierung hätte anders ausfallen lassen. So konnte er aber nur ohne Platzierung nachgerichtet werden.

In der Offenen Klasse waren 12 Rüden gemeldet, von denen 11 antraten. Bis auf 2 Rüden, der eine zeigte sich ängstlich und der andere war kräftig im Oberkopf und sehr substanzvoll im Gebäude, erhielten die anderen 9 Rüden alle die Höchstnote. In dieser Klasse setzte sich Voiph des Courtillieres an die Spitze. Ein großer rotgelber Rüde mit typvollem Kopf und einem hervorragendem Gebäude bei einwandfreiem Bewegungsablauf. Auf dem zweiten Platz Xandro di Noi Vincere, ein großer goldgelber Rüde mit sehr gut eingeteiltem Kopf, aber der Rücken im Stand nicht ganz einwandfrei. 

Die Gebrauchshundklasse mit 14 angetretenen Rüden von sehr hoher Qualität bildete den Höhepunkt, alle mit Vorzüglich beurteilt. Hier wurden Rüden gezeigt, die es gewohnt sind, mit höchster Platzierung aus dem Ring zu gehen und bei dieser Konkurrenz waren einige davon nun unplatziert. Sieben Rüden kamen zunächst in die engere Wahl und die vier Platzierten bewiesen auch nach längerer Belastung eindrucksvoll ihr ausgezeichnetes Laufvermögen. Auf den vierten Platz kam Chato v.d. Chatos, ein großer Rüde mit schlankem, etwas faltigem Kopf und hervorragendem Gebäude. Den dritten Platz belegte Xolo Amigo v. Rusticana, ein fast großer, rotgelber Rüde mit ausdruckvollem Kopf und sehr gutem Gebäude. Vadim du Val d’ Europe, ein großer harmonischer Rüde mit prima Kopf und bestem Ausdruck musste sich letztlich  Posseidon di Noi Vincere geschlagen geben. Posseidon überzeugte nicht nur durch seinen typvollen Kopf, sondern auch durch sein gleichmäßiges, weit ausgreifendes Gangwerk. Poseidon wurde gelber Jahressieger 2006 und erhielt auch die Klubsiegeranwartschaft.

In der Siegerklasse wurden 3 Rüden gezeigt. Hier setzte sich der 7 1/2 jährige Amigo v. Rusticana an die Spitze. Immer noch bestechend der Kopf und im Gebäude nach wie vor trocken und mit sehr guten Winkelungen. Bei den Veteranen wurde Dogaressa Beladon gezeigt, ein 8 ½ jähriger Rüde, immer noch sehr interessiert und temperamentvoll und bis auf die graue Maske noch mit typvollem Kopf.   


Frau Heidelberg schreibt:

An den beiden Tagen wurden mir einschließlich des Veteranen 71 gestromte Rüden vorgestellt. Die Köpfe waren durchgehend typvoll, teils etwas kräftig oder faltig im Oberkopf. Die Gebäude, und hier vor allem die Winkelung in der Vorhand, ließen doch einige Wünsche offen. Auffallend oft auch Hälse mit Kehlhaut und schlechte Zahnstände.

Die Jugendklasse war von der Qualität her nicht zufrieden stellend. Auf dem ersten Platz stand Jay-Jay v. d. Flachswiese/D, ein mittelgroßer Rüde mit typvollem Kopf, dem ich einen etwas längeren Oberarm wünschte. Der im Stand noch nicht ganz feste Rücken streckte sich in der Bewegung. An zweiter Stelle stand Rasmus v. d. Sembacher Flur/D, ein großer, dunkelgoldgestromter Rüde, dessen Schwächen im Ellenbogenbereich sich auch in der Bewegung zeigten. Es folgten Jucon v. d. Flachswiese/D, der vorne und hinten schärfer gewinkelt sein müsste und Del Boy v. Zoyick/SL.

Die Junghundklasse war mit 22 Rüden sehr stark besetzt und in der Qualität wesentlich besser als die Jugend. Aus dieser Klasse kam mit Esau Fan Optica State/NL auch der gestromte Jahresjugendsieger, ein Hund mit breitem, vollem Fang, festem Rücken und sehr gutem Gangwerk. Ihm folgte mit dem etwas kräftigeren Oberkopf, aber auch sehr gut gefestigtem Gebäude Carisma v. d. Sonnenaufgang/H. Die Winkelungen, und damit auch das Gangwerk, brachten Caos v. Schwanenschloss/D auf den 3. Platz vor Leonardo von Santana/D.

Die Offene Klasse gewann mühelos Deluxe vom Linderhof/D, ein eleganter Rüde, jedoch mit der nötigen Substanz, mit sehr gutem Kopftyp und linienschönem Gebäude. Auf den Plätzen folgten Zion van`t Regge Home/NL, Brahms v. Poptime/CH und Boxerpark Peter Pan/E.

In der Siegerklasse traten 6 Rüden an. Den ersten Platz erhielt Valentino Shucky/HR, ein in Kopf und Gebäude harmonischer Rüde, der viel Typ zeigt. Ihm folgten sein Halbbruder Excalibur od Stribrnaku/CZ und Alesko von Haui`s/D. Den viertplatzierten Omar v. Fausto/D, ein Hund mit ausdrucksvollem Kopf und elegantem, festem Gebäude hätte ich gerne weiter vorne gesehen, musste ihn jedoch aufgrund des unregelmäßigen Gangwerks zurücksetzen.

Der Höhepunkt war, wie immer, die mit 21 Rüden sehr gut besetzte Gebrauchshundklasse. Alle konnten die Wertnote Vorzüglich erhalten. Gestromter Jahressieger 2006 wurde Orgon v. Fausto/D, ein großer Rüde mit viel Ringpräsenz, mit ausdrucksvollem Kopf, festem Gebäude und sehr gutem Gangwerk. Nur knapp geschlagen folgte ihm auf dem 2.Platz Dexter v.d. Pfennigsbrücke/D, ein Hund mit denselben Vorzügen wie Orgon, dem ich eine Idee mehr Stulp wünschen würde. Ihm folgten der mittelgroße, trocken bemuskelte Ivo v.d. Falkenaue/D und Hagrid Ipon San/HR.

Nicht vergessen möchte ich den einzigen vorgeführten Veteranen, Furie von Boranka/NL, der sich mit seinen 9 Jahren in bester Verfassung präsentierte.



Frau Gerwin schreibt:

Mir wurden 52 gelbe Hündinnen zur Bewertung zugeteilt, wovon sich 46 im Ring vorstellten. Die Qualität der gelben Hündinnen war sehr zufrieden stellend. Es waren zwar nur sehr wenige überragende Hündinnen zu sehen, dafür aber eine sehr gute Breite. Für die weitere Entwicklung der Rasse sicher nicht das Schlechteste.

In der Jüngstenklasse waren Hündinnen aus deutscher, italienischer und französischer Zucht vertreten. Im Entwicklungszustand waren sie noch etwas unausgeglichen, sowohl Kopf als auch Gebäude betreffend. Sie zeigten eine sehr gute Veranlagung, sodass sie alle die höchste Wertnote bekommen konnten.

Die Jugendklasse war von der Gesamterscheinung her etwas unausgeglichen. Hier gewann unangefochten Heidi de Scofos/E, eine mittelgroße Hündin mit markantem Kopf, sehr guter Gebäudeveranlagung und raumgreifendem Gangwerk. Den zweiten Platz belegte An-Mee v. My-Tee/D vor Donna z Dybohurky/CZ (in Schweizer Besitz stehend) und Ester du Jardin d’Olav/B.

Die Junghundklasse war mit Hündinnen aus sechs verschiedenen Ländern qualitativ und quantitativ sehr gut besetzt. Hier waren es wirklich nur minimale Unterschiede, die über Platzierung oder Nichtplatzierung entschieden. Dennoch siegte hier ganz sicher die aus französischer Zucht stammende Anais du Val d’Europe/I, eine Hündin mit viel Typ und Ausdruck, sehr guten Linien und Winkelungen und harmonischem Bewegungsablauf. Sie wurde dann auch aufgrund ihrer größeren Reife gelbe Jahresjugendsiegerin 2006, beste Junghündin und erhielt die BK-Jugendchampion-Anwartschaft. Auf Platz 2 stand Nova v. Bickefelder Sprung/D, die besonders durch ihre kraftvollen Bewegungen gefiel. Auf den Plätzen 3 und 4 folgten Coco-Chanel v. Schwanenschloß/D und Grace v. Ellinghaus/DK.

Die Offene Klasse war mit Hündinnen aus 5 verschiedenen Ländern ebenfalls international besetzt. Das Gesamtbild jedoch unausgeglichen und nicht ganz an die Qualität der anderen Klassen heran reichend. Hier musste ich auffallend oft den etwas knappen Nasenstulp bemängeln. Das sollte sicher Beachtung finden, denn der Nasenstulp ist ein Typ prägendes Merkmal. Es siegte Victoria Abril Campbell du Mon/F vor Kim v.t. Hertenrode/NL. Beide Hündinnnen mit typvollen Köpfen, die Zweitplazierte jedoch nicht ganz so gut gewinkelt. Auf dem 3. Platz folgte Bounty du Boika/CH vor Val des Courtillieres/F.

In der Siegerklasse standen auf den ersten beiden Plätzen zwei europäische Top-Hündinnen der letzten Jahre, die inzwischen auch erfolgreich in der Zucht eingesetzt wurden. Es siegte die Weltjugendsiegerin 2003, Europasiegerin 2005 Kosmo v. Rusticana/NL vor der Jahressiegerin 2004 Zoe v. Ellinghaus/DK. Beide Hündinnen mit typvollen Köpfen, etwas kurzen Nasenrücken, sehr guten Winkelungen, die Zweitplazierte im Rücken jedoch nicht ganz korrekt. Den dritten Platz belegte verdient Baronie v.d. Vogelwarthe/D vor Latifa v. Fausto/D, die im Kopf bei weitem nicht an ihre Bezwingerinnen heranreichen konnte, aufgrund ihres korrekten Gebäudes aber ebenfalls mit Vorzüglich bewertet werden konnte.

Die Gebrauchshundklasse war erfreulicherweise die beste Klasse und der krönende Abschluss. Hier waren es wirklich nur minimale Unterschiede und die Tagesform, die über die Teilnahme im Ehrenring und dann auch über die Platzierung entschieden. Es waren hier Hündinnen aus deutscher und holländischer Zucht vertreten. Ich freue mich sehr, dass in dieser Klasse der überragende Boxer dieser Jahressiegerzuchtschau stand. Die Jahres- und Bundesjugendsiegerin 2005 Xelle Amigo van Rusticana/NL siegte hier, wurde gelbe Jahressiegerin 2006 und erhielt die Klubsiegeranwartschaft. Xelle Amigo überzeugt durch ihre feminine Ausstrahlung bei bestem Typ und Ausdruck, durch ihr kompaktes, boxerhaftes Gebäude mit sehr guten Linien und Winkelungen und ein harmonisches Gangwerk.

Den 2. Platz belegte die ebenfalls sehr feminine, Substanz und Eleganz vereinende, typvolle Image v. Elisabeth-Brunnen/D. Dritte wurde Kelindra Muchacha/NL, eine in sich sehr harmonische Hündin von ausgezeichnetem Typ und Gebäudeaufbau, die an die feminine Ausstrahlung ihrer Bezwingerinnen jedoch nicht ganz heranreichen konnte. Den vierten Platz erkämpfte sich aufgrund ihrer hervorragenden Gangwerksvorführung Ivette v. Verdener Dom/D.

Die abschließende Vorführung des besten Rüden, Posseidon di Noi Vincere, der besten Hündin Xelle Amigo v. Rusticana und des besten Junghundes Kanto v. d. Morre zur Ermittlung des besten Boxers der Jahressiegerzuchtschau 2006 zeigte eine sehr positive Perspektive für die Zukunft unserer Rasse. Auch hier konnte sich Xelle Amigo v. Rusticana durchsetzen und wurde „Bester Boxer der Jahressieger-Zuchtschau 2006“.


Walter Fiechter schreibt:

Mir wurden 75 gestromte Hündinnen zugeteilt, von denen sich dann 62 an beiden Tagen im Ring vorstellten. Die Jüngstenklasse war qualitativ und quantitativ mit 9 Vertreterinnen sehr stark besetzt. Alle erhielten verdientermaßen die Note vielversprechend. Durchweg typvolle Köpfe und sehr gut veranlagte Gebäude geben Hoffnung auf die Zukunft dieser Junghündinnen.

In der Jugendklasse starteten 9 Hündinnen. Auch hier war der Gesamteindruck sehr zufrieden stellend, Folgerichtig konnten daher alle ihr sehr gut erhalten. Relativ sicher an die Spitze setzte sich Cosma-Shiva v. Hochkamp/D, eine knapp einjährige Hündin mit erstklassigem Kopf und viel Ausdruck, dazu ein sehr gut aufgebautes Gebäude und harmonisches Gangwerk. Sie gewann auch die Ausscheidung gegen die erstplatzierte Hündin der Junghundklasse und wurde Jahresjugendsiegerin. Zweite wurde Altess de la Felloniere/F vor Faylinn can`t Regge Home/NL und Boxerpark Quad/E

Die Junghundklasse war mit 18 Vertreterinnen meine zahlenmäßig stärkste Klasse. Durchweg sehr gute Köpfe und auch Gebäude, hie und da aber auch Wünsche in Vorhand und Geschlossenheit prägten den Gesamteindruck. Es gewann mit Alma v. Rhöner Blut/D eine in Kopf und Gebäude sehr typvolle und harmonische Hündin mit flüssigem Gangwerk. Es folgten auf den Plätzen Europa v. d. Goldstadt/D, Zuela della Cadormare/I (in deutschem Besitz) und Chava Yentl v. Stella en Isab/NL

In der Offenen Klasse stellten sich 14 Hündinnen vor, die alle die Wertnote Vorzüglich erhielten. Bei doch deutlicher Unausgeglichenheit im Gesamteindruck der Klasse setzten sich mit Taiga v. Maximilian/D vor Vasca de la Demeure Andardaise/F, Denver di Casa Bartolini/I und Zaida v. d. Busch/D vier typvolle Hündinnen an die Spitze. 

3 Siegerhündinnen wurden in ihrer Klasse vorgestellt. Hier gewann mit Kvadratens Klara/N eine äußerst typvolle Hündin mit perfektem Gebäude und demzufolge auch Gangwerk vor Isis v. Gaster Schloß/D und Attila v. d. Patshoeve/B

Von den 17 (!) gemeldeten Hündinnen der Gebrauchshundeklasse  fehlten leider 6, sodass letztendlich noch 11 um den Titel einer Jahressiegerin konkurrierten. Der Gesamteindruck der Klasse war sehr gut, alle waren sehr typvoll, manche aber auch mit Wünschen in der Vorhand und im Rücken. Nach ausgiebiger Gangwerksprobe setzte sich Oriental v. Fausto/D an die Spitze und wurde Jahressiegerin, gefolgt von Nova-Belle v. German Dream/E, Nice v. Hause Romeo/D und Mercedes v. Hanseatenhof/D.

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